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RAVIOLI MIT RUCOLA-ZITRONEN-RICOTTA FÜLLUNG

Nachdem ich ja nun unter die stolzen Nudelmaschinen*-BesitzerInnen gegangen bin, gibt es bei uns mindestens einmal pro Woche selbstgemachte Nudeln. Und weil sich mit gefüllten Nudeln noch so viel mehr anstellen lässt, musste auch ein Ravioli-Rad* einziehen. Wir haben lange überlegt, welche Methode wohl die Beste ist, um Ravioli zu machen – wir haben uns gegen eine Form zum reindrücken entschieden, und auch eine Klappe zum Zusammendrücken hat uns nicht überzeugt. Beides erschien uns relativ zeitaufwendig und wir waren skeptisch, ob das auch so funktioniert. Das Ravioli-Rad war eindeutig die perfekte Wahl – es verschließt und schneidet den Teig gleichzeitig.Die Nudelplatten werden also möglichst breit mit der Maschine ausgerollt, dann setzt man häufchenweise die Füllung auf eine Nudelplatte und legt eine zweite darüber – Raviolirad drüberrollen und fertig! Sehr unkompliziert und effizient. Die Füllung aus Rucola, Zitronenschale und Ricotta war absolut köstlich und konnte genauso überzeugen wie das Raviolirad 😉

RAVIOLI MIT RUCOLA-ZITRONEN-RICOTTA FÜLLUNG

Zubehör: Ravioli-Rad*, Nudelmaschine*

 

Ravioli mit Rucola-Zitronen-Ricotta-Füllung

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Portionen: 2

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 4 Eier
  • Salz
  • 200 g Ricotta
  • 60 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 kleiner Bund Rucola, gehackt
  • 8 Blätter Salbei, gehackt
  • geriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 g Butter
  • Mehl
  • 300 ml Milch
  • Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • frische Petersilie, gehackt

Anleitung

1

Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermengen (Ricotta, geriebener Parmesan, gehackter Rucola und Salbei, Zitronenschale.)

2

Mehl, Salz und Hartweizengrieß vermischen, dann die Eier hinzufügen und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten. In ein Küchentuch eingewickelt 10 Minuten ruhen lassen. Dann in 12 gleich große Kugeln teigen und jeweils in der Nudelmaschine zu möglichst breiten Teigplatten verarbeiten. Diese auf sauberen Küchenhandtüchern zwischenlagern.

3

Mit einem Teelöffel jeweils zwei kleine Häufchen Füllung nebeneinander auf die Teigplatten setzen, dabei aufpassen dass diese nicht zu groß werden (Menge maximal 1/2 TL). Eine zweite, ähnlich geformte Teigplatte darüber legen und vorsichtig andrücken. Mit dem Ravioli-Rad die Zwischenräume abfahren, so werden die einzelnen Ravioli gleichzeitig verschlossen und getrennt. Die Ravioli auf ein sauberes Küchentuch legen.

4

Für die Sauce Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Sobald diese flüssig ist, ca 4 - 5 EL Mehl dazugeben und mit dem Schneebesen zu einer Mehlschwitze verrühren. Es sollte eine halbfeste Konsistenz haben und keine Klümpchen bilden! Hitze reduzieren. Nach und nach Milch zugeben, dabei immer kräftig rühren, bis sich eine cremige Sauce bildet. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.

5

Einen großen Topf mit Wasser und einer Prise Salz aufsetzen. Wenn das Wasser siedet, die Ravioli darin 4 - 5 Minuten kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann mit einem Schaumlöffel abschöpfen und sofort mit Sauce und gehackter Petersilie servieren. Wenn der Topf nicht groß genug ist, die Ravioli besser in zwei Portionen nacheinander kochen.

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12 Kommentare

  • Antworten
    Christina
    28. November 2013 um 9:34

    Wow, die sehen total klasse aus! Und die Mischung finde ich genial.
    Liebe Grüße, Christina

    • Antworten
      Ela
      28. November 2013 um 9:50

      Dankeschön Christina! 🙂 Freut mich sehr, dass dir das Rezept zusagt.
      LG
      Ela

  • Antworten
    Ann-Katrin
    28. November 2013 um 9:42

    Oh Gott allein bei dem Titel bekomme ich schon Hunger! Und wie lecker die erst aussehen <3 Da muss ich wohl doch noch mal die Nudelmaschine rauskramen… 🙂 LG!

    • Antworten
      Ela
      28. November 2013 um 9:50

      Hihi, ich dachte schon der Titel ist zu lang 😉 Ja raus mit der Nudelmaschine und ab ans Ravioli-Machen, du wirst es nicht bereuen!
      LG
      Ela

  • Antworten
    Julia
    28. November 2013 um 10:02

    Lecker! Eine tolle Kombi! Und danke für den Tipp mit dem Ravioli-Rad, das ist ja echt ne coole Erfindung 🙂
    LG
    Julia

    • Antworten
      Ela
      28. November 2013 um 10:22

      Dankeschön Julia! Aber gern doch – das Raviolirad ist wirklich genial 😉
      LG
      Ela

  • Antworten
    gutesfuerleibundseele
    28. November 2013 um 15:06

    Liebe Ela,
    das sieht ja ganz toll aus! Ich bin auch ständig am herumexperimentieren mit meiner Nudelmaschine- das Rezept ist auf jeden Fall schon mal gespeichert!
    LG Renate

    • Antworten
      Ela
      28. November 2013 um 15:08

      Hallo Renate – oh das freut mich! Sag Bescheid, wie es dir geschmeckt hat 🙂
      LG
      Ela

  • Antworten
    Katta
    28. November 2013 um 21:05

    Wunderbar. Das gefällt mir sehr gut <3

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

    • Antworten
      Ela
      29. November 2013 um 18:36

      Schön, freut mich sehr! 🙂

  • Antworten
    Melli
    29. November 2013 um 18:15

    Ich habe auch seit einiger Zeit eine Pastamaschine und bereite seitdem öfters selbst Nudeln zu, aber einmal por Woche schaffe ich dann leider doch nicht. Ich habe auch so eine Raviolirad, habe mir bis jetzt aber immer die Mühe gemacht, die beiden Teigplatten fest zusammen zudrücken bevor ich mit dem Rad durchgerollt bin. Danke für den Tip! Wird nächstes Mal gleich getestet 😉

    • Antworten
      Ela
      29. November 2013 um 18:36

      Dankeschön Melli! Also wir legen die Platten aufeinander und drücken schon auch etwas, damit keine Luft mit in die Füllung eingeschlossen wird – dieser Zwischenraum füllt sich sonst beim Kochen mit Wasser irgendwie 😉 Aber fest andrücken musst du nicht, es reicht, wenn die Kammern definiert sind. Das Raviolirad macht schon den Rest. Bin gespannt, wie es dir schmeckt!

      LG
      Ela

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