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FRANZÖSISCHER ORANGENKUCHEN

Letztens hatte ich einige Orangen übrig und wollte daraus einen Kuchen machen. Also habe ich auf meinen Lieblingsblogs nach einem schönen Rezept gesucht und wurde bei Französisch Kochen fündig. Der Orangenkuchen nach einem Rezept von Aurélie hat mich gleich überzeugt! Ein einfacher Rührteig, raffiniert in Szene gesetzt mit Orangenscheiben. Ich war zuerst unsicher, ob diese nach dem Backen wirklich „durch“ sind, aber es hat alles wunderbar geklappt. Die Orangenscheiben lassen sich gut schneiden und kauen, sie sind überhaupt nicht zäh sondern geben dem Kuchen eine herrliche Bitternote, wie bei Orangenmarmelade! Diesen Kuchen gibt es in Zukunft bestimmt noch öfter.

Französischer Orangenkuchen
Französischer Orangenkuchen

Am Rezept habe ich kaum etwas verändert, Aurélie nimmt Bitterorangen und ich normale Orangen, außerdem nehme ich Hälfte Orangen- und Zitronensaft, sie nur Zitrone. Probiert das Rezept mal aus, ich bin mir sicher, ihr werdet begeistert sein!

Französischer Orangenkuchen

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Portionen: 26 cm Springform

Zutaten

  • 4 - 5 Bio-Orangen
  • 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 220 g Zucker
  • 220 g Butter
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Zucker zum Bestreuen

Anleitung

1

Butter schmelzen. Eine Orange und die Zitrone auspressen. Eier und Zucker schaumig schlagen, dann die etwas abgekühlte Butter hinzugeben und mit dem Handrührgerät einrühren. Mehl und Backpulver hinzusieben. Orangen- und Zitronensaft dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren, dann den Ofen auf 180° C vorheizen.

2

Eine Backform innen mit Backpapier auslegen (nicht am Boden einklemmen sondern so hineinlegen, dass man den Kuchen später an einem Stück herausheben kann). Damit das Backpapier hält, einfach etwas Butter als "Kleber" verwenden und damit an der Form befestigen. Orangen in ca. 0,5 - 0,8 cm dicke Scheiben schneiden.

3

Zuerst 2 EL Zucker auf den Boden der Form streuen, dann die Orangenscheiben nebeneinander auf den gezuckerten Boden legen. Wieder mit 2 EL Zucker bestreuen. Den Teig darauf gießen und den Kuchen im Ofen auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen ob er durch ist!). Wenn der Kuchen fertig ist, auf ein Metallgitter stürzen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann das Backpapier vom noch warmen Kuchen vorsichtig abziehen. So habt ihr einen Kuchen, der oben wunderschöne Orangenscheiben hat!

Französischer Orangenkuchen

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6 Kommentare

  • Antworten
    Dani {flowers on my plate}
    24. April 2017 um 18:05

    So eine schöne Idee! Ich habe vor Ewigkeiten mal eine ganze (mit Schale) pürierte Orange in einem Kuchen verarbeitet und war auch erstaunt, wie gut das gepasst hat. Sah aber nicht halb so dekorativ aus, wie hier 😉
    Liebe Grüße!
    Dani

    • Antworten
      Ela
      25. April 2017 um 7:56

      Liebe Dani, eine komplette Orange mitzuverwerten finde ich aber auch toll! 🙂 Der Kuchen von Aurelie ist aber wirklich besonders hübsch, deshalb ist mir das Rezept auch gleich ins Auge gefallen. Aber das Gute ist ja bei diesem Kuchen, dass er nicht nur gut aussieht sondern auch toll schmeckt!
      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    Sabrina
    24. April 2017 um 23:25

    Oh das klingt traumhaft! Bin momentan auch auf der Suche nach Kuchenrezepten für eine ganz besondere Kreation 🙂
    Dieser Kuchen klingt total nach Sommer und ich hätte richtig Lust da jetzt reinzubeißen <3

    liebe Grüße,
    Sabrina

    • Antworten
      Ela
      25. April 2017 um 7:57

      Liebe Sabrina, danke dir, das freut mich! Ich werde diesen Kuchen wohl noch öfter backen, der war nämlich wirklich richtig gut 🙂
      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    Mia
    25. April 2017 um 7:36

    Oh Ela,
    der Kuchen sieht einfach fantastisch aus. Ich habe ihn ja gestern Abend schon auf Insta bewundert und musste heute unbedingt noch einmal vorbei schauen, um ihn live und in Farbe zu sehen. Na gut, live nicht, aber dafür groß und in seiner ganzen Pracht 😉 Super toll :*
    Liebste Grüße, Mia

    • Antworten
      Ela
      25. April 2017 um 7:58

      Liebe Mia, ohh das freut mich! Danke dir 🙂 Es lohnt sich übrigens, den Kuchen live zu sehen – vielleicht schaffst du es ja mal, ihn nachzubacken. Dank Rührteig ist er ja nicht so aufwendig. Deshalb kommt er auf jeden Fall in meine Liste schneller Kuchen, die ich immer wieder backe..
      Liebe Grüße,
      Ela

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