Der Mai war ziemlich verregnet. Da kam bei mir auch mal die ein oder andere Suppe auf den Tisch. Aus einigen Resten habe ich zum Beispiel diese leckere Erbsen-Mairüben-Suppe gemacht. Je nachdem, welches Gemüse ihr gerade zur Hand habt, könnt ihr statt Mairüben auch einfach Kartoffeln nehmen.
Mairüben kannte ich bis vor kurzem überhaupt nicht. Da sie in meiner regionalen Biokiste enthalten waren, habe ich sie einfach mal ausprobiert. Ich würde sagen, sie sind geschmacklich eine Mischung aus Kohlrabi und Steckrüben, allerdings viel kleiner. Man kann sie roh im Salat essen, als Carpaccio oder wie Kohlrabi in Bechamelsauce zubereiten. Als Suppe funktionieren sie auch gut, allerdings würde ich wegen der Bindung noch eine Kartoffel hinzugeben. So wird die Suppe cremiger. Kombinieren könnt ihr sie als Suppe mit verschiedensten anderen Gemüsesorten.
Die Mengenverhältnisse finde ich übrigens nicht so wichtig. Es ist egal, wieviel Gramm die Kartoffel wiegt oder ob ihr ein bisschen mehr oder weniger Erbsen verwendet. Die Mengenangaben im Rezept sind deshalb bewusst vage gehalten. Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Statt Schnittlauch könnt ihr die Suppe auch mit knusprigen Croutons garnieren oder mit anderen frischen Kräutern. Ich hoffe, es schmeckt euch!
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Leckere Gemüsesuppe Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Mairüben ebenfalls würfeln. Schnittlauch hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln glasig dünsten. Kartoffel- und Mairübenwürfel dazugeben, kurz anbraten, die Erbsen dazugeben und dann mit Wasser aufgießen, so dass das Gemüse bedeckt ist. Ca. 15 Minuten lang köcheln lassen. Mit einem Pürierstab die Suppe gründlich pürieren. Sahne, Salz und Pfeffer zur Suppe geben und abschmecken. Auf vier Schüsseln verteilen und mit Creme fraiche/veganem Frischkäse und Schnittlauch garnieren. Wenn Suppe übrig geblieben ist, diese einfach in Schraubgläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Sie hält sich so zwei bis drei Tage und man kann sie auch gut zur Arbeit mitnehmen.Erbsen-Mairüben-Suppe
Zutaten
Anleitung
Notizen
2 Kommentare
Frieda
11. Juni 2019 um 15:57Hallo Ela,
schon den ganzen Frühling habe ich mir vorgenommen, endlich mal Mairübchensuppe zu kochen, aber erst, nachdem ich dein Rezept mit Erbsen (ganz großer Pluspunkt für jedes Essen^^) entdeckt habe, war die Motivation dann wirklich da, den Plan in die Tat umszusetzen. Und es hat sich gelohnt, die Suppe schmeckt trotzdem kaum Gwürze rankommen, wirklich super lecker und intensiv!
Vielen Dank fürs Teilen!
Liebe Grüße,
Frieda
Ela
11. Juni 2019 um 16:03Liebe Frieda, vielen Dank für deinen Kommentar und dein Feedback zum Rezept! Es freut mich sehr, dass dir die Suppe geschmeckt hat. Ich finde auch, dass sie ohne Gewürze und Brühe auskommt.
Liebe Grüße, Ela