Rezepte

SPANISCHE CROQUETAS

Ich LIEBE Tapas. Gibt es etwas besseres als eine Auswahl verschiedenster Kleinigkeiten, an denen sich jede*r am Tisch bedienen kann? Auf meinem Blog findet ihr schon eine ganze Menge Tapas-Rezepte, aber die typisch spanischen Croquetas haben bisher gefehlt. Leider werden sie in Spanien meist mit Schinken in der Füllung angeboten, so dass ich sie nur selten essen konnte bei meinem letzten Barcelona-Urlaub. Ein Grund mehr, sie endlich mal selbst nachzukochen!

Frittieren mache ich ja eigentlich nicht so wirklich gern, aber bei den Croquetas muss das sein. Nur so bekommen sie ihre goldbraune Knusperkruste und sind innen schön weich. Ein Thermometer* ist beim Frittieren Pflicht, wenn das Öl nicht heiß genug ist saugen sie sich mit Fett voll, wenn es zu heiß ist laufen sie aus oder werden zu schnell dunkel.

Spanische Croquetas
Spanische Croquetas

Inspiration für weitere Tapas: Tomatentarte, Tortilla de patatas (spanisches Kartoffelomelette), die klassischen Pimientos de padron, Champignones al jerez (In Sherry eingelegte Champignons), Marinierte Zucchini mit Ei und Kapern, Berenjenas fritas con miel (Frittierte Auberginen mit Honig), grüne und schwarze Oliven (gern mit Knoblauch und Kräutern in Olivenöl eingelegt), Piementos en adobo (Röstpaprika mit Mandeln), Pintxo de queso de cabra y cebolla caramelizada (Baguette mit gebackenem Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade)!

 

Spanische Croquetas

Rezept drucken
Portionen: 15 Stück

Zutaten

  • 2 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • 200 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 250 g Paniermehl / Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • Frittieröl (ca. 700 ml)

Anleitung

1

Für die Bechamelfüllung die Butter im Topf schmelzen lassen. Drei gestrichene Esslöffel Mehl dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich eine Mehlschwitze bildet. Mit etwas Milch aufgießen und gut rühren, bis sich eine Creme bildet. Nach und nach mehr Milch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Zuletzt den Parmesankäse unterrühren. Die Masse in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und dann einige Stunden in den Kühlschrank stellen - besser über Nacht.

2

Aus der Masse mit einem Esslöffel ca. 15 - 17 Portionen abstechen, diese mit den Händen zu länglichen Kroketten rollen und beiseite legen. Das Frittieröl in einem kleinen Topf auf 170° C erhitzen (mit einem Thermometer überprüfen!). Wenn das Öl nicht heiß genug ist, saugen sich die Kroketten mit Fett voll, wenn es zu heiß ist werden sie außen zu dunkel und innen nicht durch. Die Temperatur ist also wichtig!

3

Drei Teller bereit legen, auf dem ersten Teller das Mehl, auf dem zweiten mit einer Gabel verschlagene Eier und auf dem dritten Semmelbrösel. Die Kroketten zuerst in Mehl, dann in Ei und dann in Semmelbröseln wälzen. Jeweils 5 - 6 Kroketten auf einmal mit einem Schöpflöffel in das heiße Fett geben und in 1 - 1,5 Minuten knusprig ausbacken. Sie sollten nicht zu dunkel werden, denn sie dunkeln nach dem Herausnehmen noch nach. Auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Gitter legen, so dass das Fett abtropfen kann. Die Kroketten lauwarm servieren.

Spanische Croquetas
Spanische Croquetas
*Amazon Affiliate: wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision – für euch bleibt der Preis gleich!

Das könnte Dir auch gefallen

4 Kommentare

  • Antworten
    mareen | chocolate and clouds
    15. Juli 2015 um 19:39

    Oh die hören sich ja super lecker an. Da würd ich jetzt grad noch ein paar probieren wollen 😉
    xo.mareen

    • Antworten
      Ela
      17. Juli 2015 um 8:08

      Danke Mareen! Schmecken echt super – ab und zu mag ich frittiertes schon ganz gern.. Den Beitrag hatte Blogger aus Versehen schon vorgestern raushauen übrigens, falls du dich gewundert hast 😉

      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    ullatrulla
    18. Juli 2015 um 6:15

    Nomnom – hier auch große Tapas-Liebe! Ich mag besonders diese kleinen grünen Paprika mit Meersalz – yummi. Croquetas kenne ich tatsächlich auch nur mit Fleischfüllung, da hast du eine schöne Alternative gemacht. Nur mit dem Frittieren habe ich es immer nicht: entweder zu kalt oder zu heiß. Ich brauche da wohl ein Thermometer :-).
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Antworten
      Ela
      20. Juli 2015 um 7:19

      Danke Daniela! Die Pimientos de padron mag ich auch total gern. Leider bekommt man sie hier in Deutschland nicht so oft. So ein Thermometer ist echt wichtig beim Frittieren, das ist mir auch aufgefallen – seit ich eines besitze klappt es besser 😉
      Liebe Grüße,
      Ela

    Hinterlasse eine Antwort