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OFEN-ROSENKOHL MIT KARTOFFEL-PETERSILWURZEL-PÜRREE

Rosenkohl habe ich als Kind nicht so wahnsinnig gern gegessen. Er ist leicht bitter, das mögen viele Kinder (und Erwachsene) nicht – heute liebe ich ihn. Vorausgesetzt, er ist gut zubereitet. In Wasser totgekocht mag ich ihn nämlich auch nicht. Viel besser schmeckt er geröstet aus dem Ofen, mit etwas Limettensaft und frischem Koriander.. Da könnte ich mich reinlegen! Selbst Rosenkohlhasser können ihm so etwas abgewinnen.
Irgendwie ist Rosenkohl mit Kartoffelbrei ein Gericht, das aus der deutschen Küche nicht wegzudenken ist – ursprünglich kommt er aber aus Belgien (daher auch der englische Name Brussels sprouts bzw. auf französisch Choux de Bruxelles). In Österreich heißen die grünen Minis Kohlsprossen, was ja auch ganz gut passt. Um das traditionelle Gericht ein bisschen aufzupeppen gibt es wie gesagt die Ofen-Koriander-Variante des Kohls und dazu ein Kartoffelpürree mit Petersilwurzel. Die harmoniert nämlich sehr gut mit der Kartoffel und gibt dem Pürree einen tollen Geschmack.
Ofen-Rosenkohl mit Kartoffel-Petersilwurzel-Pürree
Zutaten für 2 Personen:
ca. 20 Rosenkohl / Kohlsprossen
1/2 Bund frischer Koriander
1 Limette
Olivenöl
Salz
Pfeffer
ca. 4 – 6 Kartoffeln je nach Größe
1 – 2 Petersilwurzeln
2 EL Butter oder Alsan
Salz
Pfeffer
Ofen auf 200° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Rosenkohl waschen, Strunk abschneiden und halbieren. Auf dem Backblech auslegen, großzügig mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Er ist nach etwa 15 Minuten gar. Kartoffeln und Petersilwurzeln schälen, grob würfeln und in kochendem Salzwasser garen. Sobald sie fertig sind, abgießen und mit 2 EL Butter, Salz und Pfeffer zerstampfen. Koriander waschen, von den Stielen zupfen und hacken. Rosenkohl in eine Schüssel geben, nochmals mit Olivenöl sowie ca. 2 EL Limettensaft vermischen und den gehackten Koriander unterheben. Mit Kartoffel-Petersil-Pürree servieren.

Ofen-Rosenkohl mit Kartoffel-Petersilwurzel-Pürree
Ofen-Rosenkohl mit Kartoffel-Petersilwurzel-Pürree

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8 Kommentare

  • Antworten
    Mia
    17. November 2015 um 9:09

    Oh Ela! Gerösteten Rosenkohl lieb ich ja sowieso. Aber dann auch noch mit Koriander und Limettensaft? Der Hammer! Kommt gleich auf die Liste für diese Woche, ich muss nämlich eh noch einkaufen 😉
    Die liebsten Grüße zu dir, Mia

    • Antworten
      Ela
      17. November 2015 um 9:17

      Danke liebe Mia, das freut mich! Hoffe dir schmeckt der Rosenkohl in dieser Kombination genauso gut wie mir 🙂 Ist echt das perfekte Winter-Soulfood!
      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    Carla
    17. November 2015 um 16:08

    Mmh, so könnte er mir auch schmecken, der Rosenkohl 🙂 Kurz angebraten oder aus dem Ofen hab ich mich unterdessen mit ihm angefreundet. Limette und Koriander passt sicher auch super – wird getestet, danke für das schöne Rezept!
    Liebe Grüße
    Carla

    • Antworten
      Ela
      18. November 2015 um 8:05

      Danke Carla! Im Ofen ist es auch so herrlich einfach, man schiebt den Rosenkohl rein und muss nichts weiter machen 😉 Hoffe es schmeckt dir!
      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    ullatrulla
    17. November 2015 um 19:18

    Hmmm, ich liebe Rosenkohl. Sogar als Kind fand ich ihn schon superlecker (ich hörte mal, dass die Röschen nur bitter werden, wenn man sie nicht abschreckt), heute umsomehr. Dein Rezept klingt superlecker!
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Antworten
      Ela
      18. November 2015 um 8:06

      Liebe Daniela, das ist ja ungewöhnlich, dass du den Rosenkohl schon als Kind mochtest 🙂 Sonst ist es ja oft so ein Hassgemüse, hihi.. Bitter ist er übrigens auch dann manchmal, wenn er noch keinen Frost abbekommen hat – ist einfach ein Wintergemüse 🙂
      Liebe Grüße,
      Ela

  • Antworten
    Nica Sotiropoulos
    18. November 2015 um 21:17

    Ja das ging mir gleich wie dir mit dem Rosenkohl als Kind. Heute liebe ich ihn! Dein Rezept hört sich lecker an.
    Liebe Grüsse Nica

    • Antworten
      Ela
      19. November 2015 um 9:18

      Hey Nica, freut mich zu hören, dass ich da kein Einzelfall war 😉 Aber man muss ja auch nicht alles essen als Kind.. Ich hoffe du kommst bald mal dazu das Rezept auszuprobieren!
      Liebe Grüße,
      Ela

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